Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

der Hundeschulen Sofawölfe Köllertal und Sofawölfe St. Wendel


1. Vertragspartner
Auf Grundlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) kommt zwischen dem Kunden/der Kundin (nachfolgend „Teilnehmer/in“) und der Hundeschule ein Vertrag zustande.
Vertragspartner ist – je nach Anmeldung – entweder:
Sofawölfe Köllertal, Inhaberin: Sandra Rohe (Einzelunternehmen)
Sofawölfe St. Wendel, Inhaberin: Meike Schwarzweller (Einzelunternehmen)
Der jeweils zuständige Vertragspartner wird bei der Anmeldung ausdrücklich benannt.
2. Zustandekommen des Vertrages
Sämtliche von der Hundeschule ausgeschriebenen Leistungen (z. B. auf der Website, in Flyern oder Social Media) stellen kein verbindliches Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe eines Angebots durch den Kunden.
Der Kunde gibt sein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss mit der Anmeldung zu einem Training, Kurs oder Angebot der Hundeschule ab (z. B. durch Ausfüllen und Übersenden des Anmeldeformulars, Online-Anmeldung, E-Mail, telefonisch oder persönlich vor Ort).
Der Vertrag kommt zustande, wenn die Hundeschule dieses Angebot annimmt. Die Annahme erfolgt in der Regel durch ausdrückliche Bestätigung des Termins/Kurses (schriftlich, per E-Mail, Nachricht oder mündlich) oder durch Durchführung der ersten Trainingseinheit.
Bei Angeboten mit begrenzter Teilnehmerzahl besteht kein Anspruch des Kunden auf Vertragsschluss; die Hundeschule kann Anmeldungen ohne Angabe von Gründen ablehnen.
Mit Vertragsschluss erkennt der Kunde die zum Zeitpunkt der Anmeldung gültigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Hundeschule an.
Die vereinbarte Vergütung ist – sofern nichts anderes schriftlich vereinbart wurde – im Voraus, spätestens zu Beginn der ersten Trainingseinheit, zu entrichten. Eine Aufrechnung oder Zurückbehaltung ist nur bei unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zulässig.
3. Rücktritt / Stornierung durch den/die Teilnehmer/in
Einzeltraining
Kostenfreie Absage: bis spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.
Bei späterer Absage oder Nichterscheinen kann die Hundehschule eine Stornopauschale von 50 % der vereinbarten Vergütung verlangen.
Dem/der Teilnehmer/in bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Kurse und Gruppentraining mit festen Terminen
Kostenfreie Stornierung: bis 14 Tage vor Kursbeginn möglich.
Bei späterem Rücktritt: 50 % der Kursgebühr als pauschalierten Schadensersatz, sofern kein Ersatzteilnehmer gestellt wird.
Dem/der Teilnehmer/in bleibt der Nachweis vorbehalten, dass ein geringerer oder kein Schaden entstanden ist.
Hinweis: Für Seminare, Workshops und Vorträge gelten ergänzend die unter Punkt 12 genannten besonderen Bedingungen.
4. Absage oder Änderungen durch die Hundeschule
Die Hundeschule ist berechtigt, Gruppenstunden, Kurse oder einzelne Termine aus wichtigem Grund abzusagen oder zu verlegen. Wichtige Gründe sind insbesondere:
Erkrankung des Trainers
Unzumutbare Witterungsbedingungen (z. B. Sturm, Gewitter, extreme Hitze, Glätte)
Nichterreichen der ausgeschriebenen Mindestteilnehmerzahl
Die Absage erfolgt so früh wie möglich, bei nicht erreichter Mindestteilnehmerzahl spätestens 24 Stunden vor geplantem Beginn.
Im Fall der Absage durch die Hundeschule werden bereits gezahlte Gebühren vollständig erstattet oder nach Wahl des Teilnehmers auf einen Ersatztermin angerechnet. Weitergehende Ansprüche (z. B. Ersatz von Anfahrtskosten) bestehen nicht, soweit der Ausfall nicht auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten der Hundeschule beruht.
Hinweis: Gruppenangebote kommen nur bei Erreichen einer Mindestteilnehmerzahl zustande. Wird diese nicht erreicht, kann der Kurs bis spätestens 24 Stunden vor Beginn abgesagt werden. Bereits geleistete Zahlungen werden erstattet oder auf einen Ersatztermin angerechnet.
5. Anfahrtskosten
Bei Hausbesuchen wird – sofern nichts anderes vereinbart wurde – ein Kilometergeld von 0,50 € pro gefahrenem Kilometer (Hin- und Rückfahrt) berechnet.
6. Teilnahmevoraussetzungen (Gesundheit, Impfung, Läufigkeit)
Am Training dürfen nur Hunde teilnehmen, die:
über einen vollständigen (bei Welpen altersgerechten) Impfschutz verfügen,
gesund und frei von ansteckenden Krankheiten oder Parasiten sind,
körperlich und psychisch trainingsfähig sind.
Der/die Teilnehmer/in versichert dies mit der Anmeldung. Die Hundeschule ist berechtigt, entsprechende Nachweise einzusehen.
Kranke Hunde sind vom Training ausgeschlossen.
Läufige Hündinnen dürfen – sofern gesundheitlich geeignet – am Gruppentraining teilnehmen, sofern der Trainingsablauf nicht beeinträchtigt wird.
7. Haftung und Versicherung
Für jeden teilnehmenden Hund muss eine gültige Hundehalterhaftpflichtversicherung bestehen.
Der/die Teilnehmer/in haftet für alle durch ihn/sie oder seinen/ihren Hund verursachten Personen-, Sach- und Vermögensschäden, auch bei mitgebrachten Hunden.
Die Teilnahme am Training erfolgt auf eigene Verantwortung. Trotz fachlicher Anleitung ist der Umgang mit Hunden nicht vollständig risikofrei.
Haftung der Hundeschule:
Unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten: Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Im Übrigen: Haftung für einfache Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
8. Erfolg, Minderjährige und Ausschluss
Eine Erfolgsgarantie kann nicht gegeben werden; der Trainingserfolg hängt vom Verhalten des/der Teilnehmer/in und des Hundes ab.
Kinder unter 16 Jahren dürfen nur in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person teilnehmen.
Ab 16 Jahren ist eine schriftliche Einverständniserklärung erforderlich.
Der Trainer ist berechtigt, Teilnehmer/innen auszuschließen, wenn der Trainingsablauf nachhaltig gestört wird oder eine Gefährdung besteht. In diesem Fall besteht kein Anspruch auf Rückerstattung, sofern der Ausschluss vom/von der Teilnehmer/in zu vertreten ist.
9. Verhalten während des Trainings
Grundsätzlich gilt Leinenpflicht; Freilauf nur nach Anweisung.
Sicherungsmaßnahmen (z. B. Maulkorb) können angeordnet werden.
Trainingsgelände und öffentliche Trainingsorte sauber hinterlassen; Beschädigungen sind vom Hundehalter zu ersetzen.
10. Foto- und Videoaufnahmen
Aufnahmen können zu internen Dokumentationszwecken erfolgen.
Nutzung zu Werbezwecken erfolgt nur auf Grundlage einer separaten Einwilligung.
11. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An ihre Stelle tritt die gesetzliche Regelung.
12. Ergänzende Geschäftsbedingungen für Seminare, Workshops und Vorträge
Rücktritt durch den/die Teilnehmer/in:
Schriftlich erforderlich
Stornopauschalen:

  • über 8 Wochen vor Beginn: 10 %
  • bis 8 Wochen vorher: 30 %
  • bis 2 Wochen vorher: 50 %
  • ab 2 Wochen vorher: 90 %

Dem/der Teilnehmer/in bleibt der Nachweis vorbehalten, dass ein geringerer Schaden entstanden ist.